Montag, 22. Mai 2017

REZENSION: "Die Geschenke meiner Mutter" von Cecilie Enger


  • TITEL: Die Geschenke meiner Mutter
  • erschienen im Penguin Verlag
  • erhältlich in der Buchhandlung des Vertrauens und auch im online Buchhandel
  • FORMAT: Taschenbuch, 272 Seiten
  • ISBN 978-3-421-04652-9
 INHALTSANGABE

Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: Ihre an Alzheimer erkrankte Mutter muss in ein Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet sie in einer Schublade Zettel, auf denen die Mutter über vier Jahrzehnte hinweg gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. Mit den Gaben werden Erinnerungen an geliebte Menschen wach, an Familiendramen, Schicksalsschläge, aber auch große Momente des Glücks.
Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die das Schenken bereitet.

REZENSION

Die Kommentare von Brigitte Woman und WDRfrauTV klangen wirklich vielversprechend. Im Nachhinein frage ich mich: haben wir unterschiedliche Bücher gelesen? Das Buch hat mich nicht gefangen genommen, sondern extremst gelangweilt, auch war es nicht tröstlich.
Es tut mir leid, dass ich die wahre Geschichte so wenig anrührend finde. Irgendwie hatte ich mit etwas anderem gerechnet. Nach der Hälfte, für die ich ewig brauchte habe ich entnervt aufgegeben einen Zugang zu dem Buch zu finden. Zu meiner Mutter sage ich immer "Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher!" Darum werde ich ihr dieses Buch auch gar nicht erst anbieten.
Ich hatte auf rührende Geschichten hinter den Geschenken (Resopalbretter etc.) gehofft, aber da kam nichts.
Ich habe vorher mit meiner Schwägerin über dieses Buch gesprochen und sie fragte mich, ob ich sicher sei, dass ein solch traurig klingendes Buch das Richtige für mich wäre. Doch ich verließ mich auf die Meinung der Brigitte, dass dieses Buch tröstlich sei.

Wie dem auch sei, für Cecilie Enger war es eine wunderbare Möglichkeit Ihre Erfahrung zu verarbeiten, vielleicht gefällt euch dieses Buch auch mehr als mir, doch von mir gibt es nur 

2 von 5 Sternen
An dieser Stelle noch mal einen allerliebsten Dank an Lara Austen von Random House - Penguin für das bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

REZENSION: "Wenn das Leben Loopings dreht" von Theresia Graw


  • TITEL: Wenn das Leben Loopings dreht
  • erschienen im blanvalet Verlag
  • erhältlich in der Buchhandlung des Vertrauens und auch im online Buchhandel
  • FORMAT: Taschenbuch, 416 Seiten
  • ISBN 978-3734102462
 INHALTSANGABE

 Franziska – verheiratet, zwei Kinder, gut situiert – erhält mit der Post aus heiterem Himmel Briefe an eine mysteriöse Laura Caspari, die in der Nachbarschaft niemand kennt. Nach langem Zögern öffnet Franziska die Briefe und erfährt darin von der dramatischen, lange zurückliegenden Liebesgeschichte zwischen Laura und dem Absender Alex. Zwischen Franziska und ihrem Mann sprühen schon seit Längerem keine Funken mehr, und so fühlt sie sich magisch angezogen von Alex und seinen romantischen, leidenschaftlichen Worten. Kurzerhand wirft sie alle Vernunft über Bord und begibt sich auf die Suche nach ihm. Und bald schon wird ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt!

REZENSION

Theresia Graw war mir schon ein Begriff (Glück ist nichts für schwache Nerven) und ich dachte mit, dass ich mit diesem Buch ganz sicher keinen Fehler machen werde.

Ein Fehler war es auch wirklich nicht, aber leider auch nicht, das was ich von der Schriftstellerin erwartet habe. 
Franziska ist genervt und irritiert, ihr Sohn will nach einer gescheiterten Liebe das Studium aufgeben und Mönch werden, die Tochter ist lernfaul und würde sich gern den Namen ihrer Band tattowieren lassen: "Vielleicht gelang es mir ja doch noch irgendwie, Isabel zum lernen zu bewegen, damit sie die Versetzung schaffte. Vielleicht, wenn ich ihr sagte, dass sie sich zur Belohnung dann bei Germanys Next Topmodel bewerben durfte. (Andererseits: Vielleicht war Sitzenbleiben doch gar nicht so schlimm...)"

Ihr Mann ist sehr von seinem Beruf eingespannt und sie vermutet, dass er eine Affäre mit seiner jungen Kollegin hat, zudem ist sein Geschenk anlässlich ihres 50. Geburtstags alles andere als romantisch:

Lustigerweise, hab ich diesen Mähroboter einen Tag später entdeckt

Ein Mähroboter, der wie Darth Vader aussieht und vom Hund des Hauses innig geliebt wird.

Enttäuscht, und von ihren besten Freundinnen angestachelt, macht sie sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Briefeschreiber, der ihre Fantasie beflügelt.

So wirklich durcheinandergewirbelt wird ihr Leben nicht, nicht aus meiner Sicht. Das Buch ist nett und unterhaltsam, leider musste ich mich etwas quälen um es zu beenden. Wie immer empfehle ich jedem: bildet euch eure eigene Meinung.

3 von 5 Sternen.

An dieser Stelle noch mal einen allerliebsten Dank an Katharina Schleicher von Random House - Blanvaletfür das bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

Montag, 20. März 2017

Frühlingsanfang


Pünktlich zum Frühling ist am Freitag mein Fahrradsattel abgefallen. Gerade als ich aufsteigen wollte. Zum Glück habe ich mich nur erschrocken, aber stellt euch mal vor, was hätte passieren können, wenn ich in voller Fahrt an einer viel befahrenen Straße gewesen wäre.

Am Sonnabend waren wir um Punkt 10 Uhr bei Media Markt in Lübeck, denn wir wollten noch einen von den günstigen 55" Sony Fernsehern erstehen. Wir haben den letzten originalverpackten bekommen, innerhalb von 5 Minuten waren auch die beiden Ausstellungsstücke weg. *lach* 999 € statt normal 1299 € ist schon ein Unterschied, dazu hab es extra 120 € als Gutscheine, die haben wir in ein tolles Sony Soundsystem investiert und haben noch mal Gutscheine im Wert von 30€ bekommen.

Unseren alten Fernseher (42") habe ich per Zettel zum Verschenken im Treppenhaus angepriesen...der war sofort weg.

Außerdem haben wir im Wohnzimmer endlich das Seilsystem für die Vorhänge angebracht und die Vorhänge ausgemessen. Heute war ich beim Schneider, damit der die Vorhänge zurecht nähen kann.

Ab Mittwoch soll das Wetter besser werden, ich freu mich drauf.

Donnerstag, 16. März 2017

Hatschi, der Frühling kommt


Auf der anderen Straßenseite steht ein Baum, der so schön rötlich leuchtet, also musste ich doch mal mit der Kamera rüberzoomen, um zu schauen, was den Baum so leuchten lässt und was ich sah, gefällt mir richtig gut.

Was mir weniger gefällt: ich bin ständig am niesen, sollte ich etwa auf meine alten Tage noch Heuschnupfen bekommen? Ich war deswegen vor einigen Jahren schon mal beim Arzt, der Pricktest verlief jedoch ergebnislos. Ich werde es weiterhin beobachten.

Gestern Abend waren wir übrigens zur Aufzeichnung von "Wer weiß denn sowas?" im Studio Hamburg. Das war sehr lustig und ich bin gespannt, wann die Folge ausgestrahlt wird. Blöderweise ist mir beim Applaudieren in der linken Hand zwischen Zeige- und Mittelfinger ein Äderchen geplatzt, jetzt ist es dort bläulich und tut weh. Meine Hände sind zu zart für schnöden Applaus *lach*

Nebenbei habe ich angefangen unser Vorrats- Abstellzimmer zu leeren. Dort habe ich alles geparkt, was vorm Ausmisten in die "Muss noch sortiert werden Tüten" gestopft wurde. Da entdecke ich jetzt tolle Sachen, wie z.B. nagelneue Sneakers und Birkenstocks, oder noch mehr Bücher, die darauf warten gelesen zu werden. Aber ich habe auch in großem Umfang entsorgt, die Mülltonnen stehen draußen zur heutigen Abholung bereit, perfekt um noch ein paar blaue Säcke mit Kram loszuwerden. Es fühlt sich gut an, auch noch den letzten Mist loszuwerden. Ich habe die Hoffnung, irgendwo darin noch ein paar Trekkingstiefel für mich zu finden. Meine Lieblingsgassigehstiefel sind nämlich an der Seite gerissen und ich bin tieftraurig.


Außerdem kommen meine Lieblingshunde im April für mindestens zwei Wochen zu uns und ich freu mich schon sehr darauf. Die beiden sorgen für Action und Bewegung und wie ihr seht, ist Jonny ein sehr aufmerksamer Beifahrer. Jacky findet Autofahren ganz furchtbar, es sei denn er kann auf dem Schoß des Beifahrers sitzen, dann fühlt er sich beschützt und kann entspannen. 




Dienstag, 14. März 2017

Lesen macht Spaß


Leider hab ich in den vergangenen Monaten nicht so viel gelesen, wie ich es gern getan hätte.  

Manchmal will man eben Meer von Sandra Girod - ein wunderbares Buch zum Schmunzeln und nachdenken

Komm in meine Arme von Sabine Zett - herrlich, perfekte Aufmunterung bei trüben Gedanken.

Watt mutt, datt mutt von Ina Sprotte - ein lustiger Roman, der mir auch die trüben Gedanken vertrieben hat,

Die Strandläuferin von Carin Winter - ein nettes Buch, zwar passen weder der Titel noch der Klappentext so richtig, aber ich bereue nicht es gelesen zu haben.

Blau ist grüner als Gelb von Anna Licht - nach 1,5 Seiten war ich so genervt von dem Buch, dass es auf dem "Ab zum Büchtertauschregal" Stapel gelandet ist. Das Leben ist zu kurz um schlechte Bücher zu lesen.

Heidiland von Susanne Fengler - vom Grabbeltisch, klang so gut, war so extrem enttäuschend, habe mich durch 45 Seiten gequält.

Der Prinzessinnenmörder von Andreas Föhr - ein Geschenk meiner Mutter. War ganz nett, aber ich kann mich mit Büchern die in Bayern spielen nicht anfreunden.

Montag, 13. März 2017

On the Road again


Endlich mal wieder unterwegs gewesen. Am Samstag waren wir auf Fehmarn, es war ziemlich neblig und dazu windstill. Trotzdem waren die Strandspaziergänge sehr erholsam, ich habe mich richtig entspannt gefühlt.

Am Sonntag waren wir gleich bei uns um die Ecke spazieren und haben am Teich einen Osterbaum gefunden. Das hat mich richtig glücklich gemacht, nachdem ich dort im Dezember schon eine geschmückte Tanne entdeckt habe.

Geht es euch auch so, dass das frühlingshaftere Wetter euch rauslockt?

Mittwoch, 1. März 2017

Und dann kam die Virusgrippe


Am 18. Februar war ich Vormittags noch 2 Stunden mit dem Rad unterwegs um Pokemon zu jagen, die Bewegung hat mir so gut getan. Nachmittags bin ich auf dem Sofa eingeschlafen, habe aber nur unruhig geschlafen, weil mir so kalt war und meine Glieder haben geschmerzt, aber ich dachte es wäre Muskelkater. Also bin ich in die Wanne gegangen, um mich aufzuwärmen. Danach ging es richtig los, Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit.

Das Schöne daran? Wir waren zu zweit krank und haben gemeinsam, im Bett bzw auf dem Sofa gelegen und Netflix geguckt, bzw. geschlafen. Zum Glück ging es uns nach etwa einer Woche schon viel besser. 

Jetzt freue ich mich auf morgen, denn dann kommen unsere vierbeinigen Gäste für ein langes Wochenende und die beiden tun mir so richtig gut. Das Kuscheln, Gassigehen und das Lachen über die beiden Rüben. Mein Plan? Wir wollen das 10 KM Pokemon Ei ausbrüten *lach* 

Die beiden haben sich auf dem einen Platz auf dem Sofa gedrängelt, der zu dem Zeitpunkt in der Sonne lag.

Freitag, 3. Februar 2017

Vorfreude


Letzten Sonntag haben wir über Urlaub nachgedacht und entschieden, dass wir im September wieder nach Rerik wollen, am liebsten über meinen 40. Geburtstag. Die Ferienwohnung vom vergangenen Jahr war auch noch frei, also haben wir gleich mal eine Buchungsanfrage gestellt.

Zwei Stunden später rief meine Schwägerin an...ebenfalls mit Urlaubsplanung...für den September! Sie wird fast den kompletten September in den USA verbringen und da brauchen die süßesten Hunde der Welt ein Heim. Spontan habe ich beim Anbieter der ursprünglich angefragten Wohnung nach einer Wohnung gesucht, in der Tiere erlaubt sind. Nur drei Häuser weiter vorne, ebenfalls mit Blick aufs Meer und das Salzhaff. Allerdings fahren wir jetzt erst nach meinem Geburtstag, weil dann die Nachsaison ist und wir mal eben 150,- Euro sparen, aber dafür gönnen wir uns zwei Wochen.


Das wird sicherlich schön, mit den beiden Fellnasen dabei. Viele Spaziergänge und die Natur erkunden. Ob wir wieder ein ähnlich schönes Wetter haben wie in 2016?

Im März gehen wir übrigens ins Studio Hamburg und nehmen an einer Aufzeichnung von "Wer weiß den sowas?" teil. Habt ihr das schon mal auf der ARD gesehen? Kai Pflaume ist der Moderator, Elton und Bernd Hoecker sind die Teamchefs. Ich freu mich schon, denn das ist durchaus mal etwas anderes.


Ich habe gebacken: einen leckeren Zitronenkuchen, denn den liebt mein Mann total. Jetzt werde ich erstmal Wäsche zusammenlegen und in den Schrank legen, denn die nächste Runde wäscht schon vor sich hin. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.


Freitag, 27. Januar 2017

Frohes neues Jahr - Oder normal sein ist echt anstrengend


Frohes neues Jahr ihr Lieben. Ja ich weiß, es ist fast schon wieder Weihnachten 2017 und ich habe immer noch üble Zahnschmerzen, mittlerweile habe ich eine Knirschschiene bekommen, ob sie Erleichterung bringt? Bisher nicht wirklich.

Dafür war ich fleißig mit dem Erlernen des "normalen" Lebens beschäftigt, die Weihnachtsdeko musste dem Frühling weichen, ich brauchte dringend schöne Farben in meinem Leben. 


Dann haben wir beschlossen, dass wir in der Küche auch noch neue Oberschränke wollen, dabei war ich so froh, dass die Möbelschrauberei endlich ein Ende hatte. Aber die Küche ist wirklich schön geworden, ich fühle mich dort echt wohl, endlich machen Kochen und Backen Spaß  und wir können zu zweit schnippeln.

Noch mehr IKEA Möbel

Das Wandtattoo ist von Klebefieber

Kräuter und anderes beleben die Küche




Wir haben etwas Schnee gehabt, doch der war binnen zweier Tage wieder fort. Die Lieblingshunde haben zwischenzeitlich auch wieder ein paar Tage Urlaub bei uns gemacht, das ist immer wunderbar für die Seele.

Jonny und Piggeldy

Jacky belegt Jonnys Lieblingsplatz

Die böse Simone hat das verführerische Leberwurstbrötchen auf den Tisch gelegt


Im Baumarkt habe ich tolle Dekoschnäppchen gemacht und gönne mir regelmäßig frische Blumen


Mein Angst-Raum Badezimmer wurde auch von mir in Angriff genommen, all die kleinen engen Winkel, in die ich nicht so leicht reinkomme. Zwei Tage hat mein verfrühter Frühjahrsputz gedauert, dann wurde endlich dekoriert, neuer WC Sitz, Badteppich und Duschvorhang mit passenden Handtüchern. Ich bin so happy!


Und ich glaube, das Glück sieht man mir auch an. Abgenommen habe ich nicht, eher zugenommen, habe mich aber bisher nicht wirklich auf die Waage getraut. Auf jeden Fall passen meine Klamotten noch *lach* Ich bin jeden Tag damit beschäftigt, alles in Ordnung zu halten und das ist richtig anstrengend für mich. Es ist zeitaufwendig und ungewohnt, aber ich denke, je öfter ich das mache, desto mehr wird es zur Routine und geht schneller. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und bis bald.